Satzung des Vereins zur Förderung der Jungbläserausbildung im Bläserbezirk Ortenau e. V. (Kurzform „Förderverein Jungbläser Ortenau“)  

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

(1) Der Verein führt den Namen „Verein zur Förderung der Jungbläserausbildung im Bläserbezirk Ortenau“, nach Eintrag in das Vereinsregister mit dem Zusatz „e.V.“ Der Sitz ist in Offenburg. 

(2) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. 

§ 2 Zweck des Vereins

(1) Der Verein hat den Zweck, die Unterstützung und Förderung der Ausbildung insbesondere von Kindern und Jugendlichen für die evangelischen Posaunenchöre des Bläserbezirks Ortenau zu organisieren und durchzuführen.

(2) Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Beauftragung von fachkundigen Mitarbeitenden, durch die Beschaffung von Mitteln (Beiträge, Spenden) sowie durch Veranstaltungen, die der Werbung für den geförderten Zweck dienen. 

§ 3 Steuerbegünstigung

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige kirchliche Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung in der jeweils gültigen Fassung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(2) Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es dürfen keine Personen durch Ausgaben, Zuwendungen oder Leistungen, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Unterstützungen, Zuwendungen oder Vergütungen begünstigt werden. 

§ 4 Zugehörigkeit zu einem Spitzenverband

(1) Der Verein ist Teil der Landesarbeit Evangelischer Posaunenchöre in Baden. Die Landesarbeit Evangelischer Posaunenchöre in Baden ist ein Arbeitsbereich der Evangelischen Landeskirche in Baden. 

§ 5 Mitgliedschaft

(1) Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen sein.  Der Verein besteht aus aktiven und Fördermitgliedern (ordentliche Mitglieder) und jugendlichen Mitgliedern. Jugendliche Mitglieder müssen das 14. Lebensjahr vollendet haben und werden mit Vollendung des 18. Lebensjahres ordentliche Mitglieder.  

(2) Aktive Mitglieder sind die im Verein direkt mitarbeitenden Mitglieder; Fördermitglieder sind Mitglieder, die sich zwar nicht aktiv innerhalb des Vereins betätigen, jedoch die Ziele und auch den Zweck des Vereins in geeigneter Weise fördern und unterstützen. Die Aufnahme von Mitgliedern erfolgt nach schriftlichem Antrag beim Vorstand, der über den Antrag entscheidet.

(3) Die Mitglieder des Vereins verpflichten sich durch ihren Beitritt, die Ziele des Vereins zu fördern. Sie leisten Beiträge. Über die Höhe der Mitgliedsbeiträge entscheidet die Mitgliederversammlung. Diese Beiträge werden jährlich erhoben und sind bis zum 31. März des laufenden Geschäftsjahres fällig.

(4) Die Mitgliedschaft endet durch Austritt aus dem Verein. Der Austritt ist schriftlich gegenüber dem Vorstand zu erklären. Er ist mit einer Frist von drei Monaten zum Ende eines Geschäftsjahres ab dem Empfang der Austrittserklärung wirksam. Mitglieder, die mit einem Vereinsamt betraut sind, haben vor Wirksamkeit ihres Austritts auf Verlangen des Vorstands Rechenschaft abzulegen.

(5) Die Mitgliedschaft endet ferner 1. durch Tod 2. durch Ausschluss

(6) Der Ausschluss erfolgt auf Beschluss des Vorstandes (2/3-Mehrheit), wenn das Mitglied grob den Vereinsinteressen zuwiderhandelt. Dem Ausgeschlossenen steht die Berufung an die Mitgliederversammlung frei, die spätestens einen Monat nach Bekanntgabe des Ausschlussbescheides beim Vorstand schriftlich einzureichen und zu begründen ist.

(7) Mitglieder können vom Verein ausgeschlossen werden, wenn sie trotz zweifacher Mahnungen mit der Zahlung des Mitgliedsbeitrages im Rückstand sind. Der Ausschluss darf erst erfolgen, wenn seit der zweiten Mahnung zwei Monate vergangen sind und in der zweiten Mahnung der Ausschluss angekündigt wurde. Der Beschluss des Vorstands muss dem Mitglied mit Einschreiben gegen Empfangsbestätigung mitgeteilt werden. 

§ 6 Organe des Vereins

(1) Die Organe des Vereins sind: a) Die Mitgliederversammlung b) Der Vorstand  

§ 7 Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung besteht aus den Vereinsmitgliedern. Jedes ordentliche Mitglied hat eine Stimme in der Mitgliederversammlung, die nur persönlich ausgeübt werden kann.

(2) Die Aufgaben der Mitgliederversammlung sind insbesondere: a) Wahl des Vorstandes und Abberufung von Vorstandsmitgliedern, b) Wahl von zwei Rechnungsprüfern/Rechnungsprüferinnen,   c) Entgegennahme des Geschäftsberichts des Vorstands,   d) Entgegennahme des Berichtes der Rechnungsprüfung,  e) Entlastung des Vorstandes,  f) Festsetzung der Mitgliedsbeiträge,  g) Entscheidungen über Änderungen der Satzung,  h) Entscheidung über Anträge zur Auflösung des Vereins.

(3) Die Mitgliederversammlung ist bei Bedarf, mindestens jedoch einmal jährlich vom Vorstand einzuberufen. Sie muss unverzüglich einberufen werden, wenn ein Drittel der Vereinsmitglieder dies verlangt. Die schriftliche Einladung muss den Mitgliedern zwei Wochen vor dem angesetzten Termin mit Bekanntgabe der Tagesordnung zugegangen sein.

(4) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, dessen Vertreter oder einem Vorstandsmitglied geleitet. Beschlüsse sind gültig, wenn die Mehrheit der anwesenden Mitglieder dafür gestimmt hat. Bei Stimmengleichheit gilt der zur Entscheidung gestellte Antrag als abgelehnt. Enthaltungen gelten als Nein-Stimmen.

(5) Beschlüsse über Satzungsänderungen bedürfen der Mehrheit von zwei Dritteln der erschienenen Mitglieder. Beabsichtigte Satzungsänderungen sind den Mitgliedern schriftlich in der Einladung bekannt zu geben. Beschlüsse über den Zweck des Vereins  (§ 2) sind nur möglich, wenn die Hälfte der Mitglieder anwesend ist. Diese Beschlüsse benötigen die Zustimmung von 2/3 der anwesenden Mitglieder.

(6) Über die Sitzungen wird ein Protokoll angefertigt, das vom Vorsitzenden und vom Protokollanten zu unterzeichnen ist. Das Protokoll wird den Mitgliedern spätestens mit Einladung zur nächsten Mitgliederversammlung zugesandt und zur Genehmigung vorgelegt. 

§ 8 Vorstand

(1) Der Vorstand des Vereins besteht aus 6 Mitgliedern: a) dem/der Vorsitzenden b) dem/der stellvertretenden Vorsitzenden e) dem Schatzmeister / der Schatzmeisterin  d) dem Schriftführer/der Schriftführerin f) den zwei Beisitzern / Beisitzerinnen

(2) Die Amtszeit des Vorstandes beträgt drei Jahre. Wiederwahl ist möglich. Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus dem Amt aus, ist der verbleibende Vorstand befugt, bis zur Neubestellung durch die nächste Mitgliederversammlung den Vorstand zu ergänzen.

(3) Die Arbeit des Vorstandes geschieht ehrenamtlich. Er leitet die Geschäfte des Vereins, führt die Beschlüsse der Mitgliederversammlung aus und entscheidet im Rahmen der Satzung über die ordnungsgemäße und wirtschaftliche Verwendung der vorhandenen finanziellen Mittel.

(4) Der Vorstand ist beschlussfähig bei Anwesenheit von mindestens drei seiner Mitglieder. Beschlüsse sind gültig, wenn die Mehrheit der anwesenden Mitglieder dafür gestimmt hat. Bei Stimmengleichheit gilt der zur Entscheidung gestellte Antrag als abgelehnt. Enthaltungen gelten als Nein - Stimmen.

(5) Der / die Vorsitzende beruft eine Vorstandssitzung ein, wenn Bedarf besteht oder zwei Vorstandsmitglieder es verlangen.

(6) Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben. Er ist berechtigt, zur Beratung bestimmter Fragen und zur Unterstützung der Vereinsarbeit, von Fall zu Fall weitere Personen zur Mitarbeit ohne Stimmrecht zu berufen.

(7) Die Vorstandshaftung ist beschränkt auf grobe Fahrlässigkeit und Vorsatz.   

§ 9 Gesetzliche Vertretung nach §26 BGB

(1) Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den Vorsitzenden und durch dessen Stellvertreter vertreten. Jeder ist alleinvertretungsberechtigt. 

§ 10 Vereinsvermögen

(1) Der Verein erhält seine Mittel durch Beiträge seiner Mitglieder sowie durch Spenden und sonstige Zuwendungen. Für die Verbindlichkeiten des Vereins haftet nur das Vereinsvermögen. 

§ 11 Auflösung des Vereins

(1) Bei Auflösung, bei Entziehung der Rechtsfähigkeit des Vereins oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das gesamte Vermögen an die Landesarbeit der Evangelischer Posaunenchöre in Baden mit der Auflage, es entsprechend seinen bisherigen Zielen und Aufgaben ausschließlich und unmittelbar gemäß § 2 zu verwenden.

(2) Über die Auflösung des Vereins entscheidet eine für diesen Zweck gesondert einzuberufende Mitgliederversammlung. Zur Auflösung des Vereins ist eine Dreiviertelmehrheit der erschienenen Mitglieder erforderlich. (3) Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.  

Offenburg, im Februar 2005 

Vorstehender Satzungsinhalt wurde von der Gründungsversammlung am 23.02.2005 beschlossen. 

Die Gründungsmitglieder des Vereins zeichnen wie folgt:  

1. __________________________  6. __________________________

2. ___________________________  7. __________________________

3. ___________________________  8. ___________________________

4. ___________________________  9. ___________________________

5. ___________________________  10.___________________________

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